Epicondylitis beim Tischtennis – Was hilft wirklich?

Epicondylitis, besser bekannt als "Tennisellenbogen", ist eine häufige Verletzung bei Tischtennis-Spielern. Dabei wird die Sehne am äußeren Ellenbogen durch Wiederholungsbewegungen überbelastet.

Das Tückische: Viele Spieler bemerken die ersten Warnsignale zu spät und das Problem wird chronisch.

Wie entsteht Epicondylitis im Tischtennis?

Im Tischtennis entstehen wiederholte Belastungen durch:

  • Schlag-Bewegungen (100+ pro Training)
  • Schnelle Exzentrische Bewegungen (Bremsen nach dem Schlag)
  • Griff-Spannung (besonders mit unbequemen Griffen)
  • Bewegungen mit Rückhand oder Flip-Schlag

Die Sehnenenährung wird gestört und kleine Risse entstehen. Dazu kommt: Ein schlechter Griff verstärkt das Problem erheblich.

Die Rolle des Griffes bei Epicondylitis

Viele Spieler wissen nicht, dass der Griff ein entscheidender Faktor ist:

  • Ein zu kleiner Griff zwingt zur erhöhten Greifspannung
  • Das verändert die Kraftübertragung und belastet die Sehne
  • Eine größere Auflagefäche verteilt die Last auf mehr Muskulatur
  • Dadurch sinkt die Belastung auf einzelne Sehnen

Ein ergonomischer Griff kann das Verletzungsrisiko deutlich reduzieren.

Symptome, die du ernst nehmen solltest

  • Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens
  • Besonders nach Tischtennis-Einheiten
  • Greifen von schweren Objekten ist schmerzhaft
  • Schmerz strahlt in Unterarm aus

Wenn du diese Symptome erkennst, solltest du handeln – nicht warten.

Behandlung und Prävention

Wenn bereits Schmerz vorhanden ist:

  • Kühlung und Schonung
  • Physiotherapie / Dehnung
  • Entzündungshemmende Mittel (konsultiere einen Arzt)
  • Vermeide intensive Belastung

Zur Prävention:

  • Nutze einen ergonomischen, komfortablen Griff
  • Vermeide zu festes Greifen
  • Dehnungs- und Kräftigungsprogramm
  • Ausreichend Aufwärmen vor dem Spielen
  • Nicht "durch den Schmerz spielen"

Warum Ergopong hilft

Ein Griff mit großerer Auflagefäche und besserer Ergonomie:

  • Ermöglicht einen lockereren Halt
  • Verteilt Kraft gleichmäßiger
  • Reduziert Belastung auf Sehnen
  • Verbessert die Kraftzirkulation

Fazit

Epicondylitis ist ernst zu nehmen, aber oft vermeidbar. Mit dem richtigen Griff, korrekter Technik und präventivem Training können die meisten Spieler schmerzfrei spielen.

Der richtige Griff ist nicht nur Komfort – er ist Verletzungsprävention.

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